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Elektrische Zigarette


Die elektrische Zigarette ... elektrisch Rauchen statt qualmen = gesünder rauchen?

Die elektrische Zigarette ist eine Alternative zur herkömmlichen Zigarette. Mit der elektronischen Zigarette dampft man statt zu qualmen. Es steigen keine lästigen Gerüche auf, da in der E-Zigarette kein Verbrennungsvorgang stattfindet.

Funktion (im einzelnen: Wikipedia 2011)

Bei der E-Zigarette wird eine Flüssigkeit durch elektrische Aufheizung verdampft. Der so erzeugte Dampf wird inhaliert und sieht echtem Rauch ähnlich. Er wird auch als solcher empfunden.

Gesteuert wird die Produktion des Dampfes ebenfalls elektronisch: Zieht man an der elektrischen Zigarette wird ein Unterdruck erzeugt. Eine elektronische Steuerung sorgt dann für die Aufheizung der Flüssigkeit (Liquid) ... Dampf entsteht.



Das Liquid besteht aus Wasser, Konservierungsmittel und Lebensmittelaromen. Im Prinzip "raucht" man aromatisierten Wasserdampf.

Zusätzlich kann das Liquid Nikotin enthalten, und zwar in verschiedenen Stärken bis hin zu Depots ganz ohne Nikotin. Der Raucher jedenfalls kann sein "Suchtgedächtnis" befriedigen und ansonsten weitgehend schadstofffrei rauchen.


Die Vorteile einer E-Zigarette sind folgende:


Rauchen in Nicht-Raucherzonen

Selbst in Nicht-Raucherzonen könnte man elektrisch rauchen, aber man sollte vorher immer den Hausherren fragen, ob das "dampfen" erlaubt ist, da es rechtlich noch nicht fest konkretisiert ist - einige Kommunen verbieten im Rahmen des Rauchverbotes auch die elektrische Zigarette in Gaststätten. Auch die täuschende Ähnlichkeit mit einer echten Zigarette führt häufig zu Verwirrung.

Strittig ist, ob es sich bei der E-Zigarette um eine Genuss- oder Arzneimittel (wegen des Nikotins!) handelt. Bislang waren die Produkte in Deutschland frei erhältlich, die Rechtslage jedoch ist umstritten. Laut einem Grundsatzurteil des BGH vom 23. Dezember 2015 ist der Handel mit Flüssigkeiten für E-Zigaretten, die Nikotin enthalten strafbar. Die Rechtslage ist im Umbruch: "Bis Ende Mai [2016] muss eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2014 in deutsches Recht umgesetzt sein, die den Handel mit E-Zigaretten auf eine neue gesetzliche Grundlage stellt. Laut Gesetzentwurf der Bundesregierung sollen damit Flüssigkeiten für E-Zigaretten zugelassen werden, die einen Nikotingehalt von höchstens 20 Milligramm pro Milliliter haben" (Südkurier Online 2016). Im Umkehrschluß heisst das Ganze: Im Moment (Stand April 2016) darf nur mit Liquids ohne Nikotin gehandelt werden. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

Seit 01. April 2016 dürfen E-Zigaretten und E-Shishas, auch nikotinfreie, in Deutschland nur noch an Erwachsene verkauft werden. Dies gilt auch für den Versandhandel (vgl. FAZ Wirtschaft, 2016).

Fakt ist, dass bei der Verbrennung in "echten" Zigaretten etwa 4.000 Schadstoffe freigesetzt werden, was bei der elektronischen Zigarette, Zigarre oder Pfeife nicht der Fall ist - hier sind weitaus weniger Stoffe im Dampf enthalten, vor allem keine Verbrennungsprodukte.

Viele meinen, dass die elektrischen Zigaretten zur Raucherentwöhnung entwickelt wurden. Dies aber ist ein Irrglaube, da man dem Körper mit der E-Ziggi weiterhin Nikotin hinzufügen kann.


Dampfen


Dampfen ist auf langer Sicht viel kostengünstiger als die herkömmliche Zigarette, einzig die Erstanschaffung kann vergleichsweise teuer sein.

Das Liquid, das in die Depots nachgefüllt wird, gibt es in vielen Geschmacksrichtungen. Es sind Geschmacksrichtungen erhältlich, die es bei einer herkömmlichen Zigarette nicht gibt. Ausserdem gibt es Depots mit Liquid, die nicht nachgefüllt werden können, sondern als Ganzes nach dem Leerdampfen ersetzt werden (Cartridges).

Das elektrische Rauchen wirkt sich auch positiv auf die Zähne aus, denn Verfärbungen der Zähne oder Finger haben endlich ein Ende. Man riecht auch nicht mehr nach Qualm.


Eine E-Ziggi besteht aus mehreren Teilen:


Neben der E-Zigarette bekommt man auch elektrische Zigarren sowie elektrische Pfeifen. Die elektrische Variante ist schon sehr weit entwickelt und viele Schwachpunkte konnte man sehr gut verbessern, vor allem im Bereich der Akkuleistung und der Verkleinerung der Akkus.

Mittlerweile gibt es auch sehr viele Modelle, so dass für jeden Geschmack was dabei ist. Die Mini-E-Zigaretten mit ihren kleinsten Akkus wirken optisch wie echte, handelsübliche Zigaretten.



Quellen:

Wikipedia (2011): "Elektrische Zigarette". URL: de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Zigarette [Stand: 21.12.2011]

Südkurier Online (2016): "BGH: Handel mit nikotinhaltigen E-Zigaretten strafbar". URL: www.suedkurier.de/nachrichten/politik/news/BGH-Handel-mit-nikotinhaltigen-E-Zigaretten-strafbar;art407,8505450 [Stand: 08.02.2016]

FAZ Wirtschaft (2016): "Keine E-Zigaretten mehr für Jugendliche". URL: www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ab-1-april-duerfen-jugendliche-keine-e-zigaretten-mehr-kaufen-14155091.html [Stand: 01.04.2016]